weißt du, der raum ist unendlich












start | wuschelkind | welt | gäste

man hört viel patrick wolf.
absoluter ausnahmekünstler.
und man lebt so vor sich hin,
voll von intensiven gefühlen.
man denkt manchmal daran,
wieviel man sich aufbaute,
in dem letzten jahr;
sieht sich im zimmer
und im leben um
und fühlt sich zu hause.
das hat man lange zeit nicht.
manchmal schaut man auch nach vorn
und hat angst vor der großen reise,
angst vor gefühlen,
angst vor dem leben,
angst vor sich selbst.
und wieder -
was wären wir ohne unsere ängste?
und dann ist man wieder dankbar
und auch traurig
weil man so viel gefunden hat
und so viel verlor.
28.6.06 16:03


und heute:
der eigene beweis fürs ego,
dass sich etwas verändert hat.
ich treffe meine mutter auf ein eis.
es erbot sich die gelegenheit,
da sie heute in hamburg ist
und plötzlich bildete sich
in meinem kopf das bild,
dass ich sie treffe,
ohne dass sie mir etwas dabei antut.
es ist jetzt über ein jahr her.
und ich bin stark geworden.
und ich glaube, dass es richtig ist.
und ich fühle mich,
als könnte ich die weltherrschaft an mich reißen
(auch wenn ich die garnicht will).
ja.
24.6.06 16:10


ja:

"du bist nichts als das, was du lebst."
sagte schon sartre.

und er hat so recht.
ich komme immer wieder dazu
daran zu denken,
weil ich so viel mit vergangenheit
beschäftigt bin,
vielleicht.
18.6.06 21:16


es ist schwer gefühle zu fühlen.
noch schwerer gefühle zu leben.
oder sie gar zu verstehen?

und...
es ist alles so nahe bei einander.
euphorie
und verzweiflung
und einsamkeit
und glückseeligkeit.

und wenn man eines aufgibt,
geht dann alles?

ich denke doch, dass es das tut.

ich war noch nie so traurig
- und noch nie so glücklich.

und hoffnungen sterben zu lassen...
nicht jetzt...
noch nicht jetzt...

nicht all das für nichts.
bitte nicht.

-
aber herz,
ist freundschaft nichts?

-
13.6.06 21:32


man schwebt durch die welt.
mal durch nebel,
dann über wiesen und felder,
manchmal durch märchenwälder
oder dunkles moor.
manchmal hat man auch die augen zu.
man liest paul celan
und wieder oliver twist.
und hört viel hörbücher und musik.
mehr kann man nicht.
folgt den stunden
und hofft, dass sie vergehen.
manchmal vergehen sie,
manchmal nicht.
und man weint dann
und weiß nicht ein noch aus.
und hofft,
dass bald die sonne kommt.
ganz arg bald.
4.6.06 21:32


 [eine Seite weiter]






































Gratis bloggen bei
myblog.de